Bürgerinitiative:   *Laggenbecker Verkehrschaos* e. V.

Unsere Hauptanliegen:

1. Die Umgehungsstraße "K24n" MUSS auch wirklich bis zur  L501 (Osnabrücker Straße)

    als vollständige Umgehungsstraße gebaut werden - ... OHNE 

    PROJEKTUNTERBRECHUNG!

2. ZEITGLEICH MUSS in erster Linie mit den Bewohnern  Laggenbecks ein  angepasstes

    Verkehrskonzept zur Behebung des "Verkehrs-City-Chaos" im Ortskern nachgehalten

    werden.

3. ALLE höherrangigen Straßen Richtung Norden MÜSSEN an die L501 angebunden

    werden bzw.  verbleiben mit getrennten Fahrbahnen für Rad- und Fußgängerverkehr.

 

plankarte

Zu Forderung 1.:

Die K24n übernimmt innerhalb der kommunalen Verkehrsleitplanung  3 zentrale Funktionen:

a) ... als direkter Zubringer zum ab 2018  neu zu gestaltenden Bergwerksgelände, mit eigener Auffahrt auf die A30

b) .... als 2. äußerer Ring für Ibbenbüren-Stadt sowie den verdichteten, größten Stadtteil "Laggenbeck"  mit rund 10000 Einwohnern,

c) ... als leistungsfähiger  Autobahnzubringer für Kommunen, Industrien, Wirtschaftsräume nördlich des sich verdichtenden Bandes zwischen Zentrum Ibbenbüren und Ortslage Laggenbeck.

Die  2010 fertiggestellte Südhälfte dieser infrastrukturellen Abrundung darf nicht in der Fortführung auf  bestehenden, weniger leistungsfähigen Verkehrslinien abgeleitet werden. Die Linienführung der K19 leitet bei einem funktionsgemäßen Ausbau auf ihrer gesamten Länge vom Eintritt der K24n bis zur L796 unmittelbar an einem verdichteten Wohngebiet entlang.  (vgl. Seite Fakten-Info). Der Hauptverteiler für dieses erweiterte Funktionsspektrum von K19 und L796 läge nicht am Rande, sondern unmittelbar am Übergang von den Wohnvierteln zu den ihnen zugeordneten Nahversorgungs- und Naherholungsgebieten. Dieses provoziert förmlich wachsende Konflikte mit dem zusätzlichem nicht-motorisierten Verkehr mit entsprechenden Folgeproblemen..
Eben diese Situation besteht seit Jahrzehnten im Ortszentrum von Laggenbeck und würde im Grunde nur ein wenig nach Norden ausgeweitet werden.


Desweiteren kann die höherrangige L796 in ihrer Linienführung Richtung Norden den Ansprüchen einer Autobahnanbindung für eine größere Wirtschaftsregion mit zunehmendem Schwer- und Schwerstverkehr nicht mehr gerecht werden. (Kurvenzahl, Radien, Neigung). Mischverkehr vom Fußgänger bis zum Großtankwagen oder Großcontainertransporter erhöht das Gefahrenpotential drastisch.

Hieraus ergibt sich  Forderung 2:

Zu Forderung 2.:
Die isolierte Verwirklichung einer Teilumgehungsstraße, die, wie erwähnt, in ihrer Südhälfte bisher durchaus gelungen ist, bedeutet im Grunde nur umfangreiche Investitionen in ein Verkehrskonzept, dessen neuralgische Punkte klar abzusehen sind.  Ihre Beseitigung wird dann noch weit höhere Investitionen verlangen, für - mit hoher Wahrscheinlichkeit - Konzepte und Linienführungen, wie sie VON UNSERER BI vorgeschlagen werden. Entscheidungträger werden sich dann rechtfertigen müssen, warum sie solche Konzepte seinerzeit nicht unmittelbar aufgegriffen haben, statt Probleme, die lange vorhersehbar waren, wieder zu beheben.

Dieses gilt in gleicher Weise für die verdichtete Ortslage Laggenbecks.
Für den Orteil stellt die VOLLSTÄNDIGE K24n die zentrale Basis für die Entzerrung des gefährlichen Verkehrsauskommens auf der durchgehenden L796 (Mett. Str.) dar. Erst die Erstellung DIESER BASIS ermöglicht es im Zusammenwirken mit Anliegern, Handwerkern, Geschäftsleuten, Eltern von Schulkindern, Pendlern usw. usw. - also der gesamten Laggenbecker Bevölkerung ein erträgliches Verkehrsrahmenkonzept zu entwickeln.
Auf jeden Fall muss der nichtmotorisierte Verkehr auf der L796 vom motorisierten räumlich getrennt werden. Man betrachte nur die Fotos auf der Startseite unten, die einen Eindruck von den unhaltbaren Zuständen liefern.

So bleibt es selbst für Laien nicht nachvollziehbar, dass Entscheidungsträger die K24n - Nord unter diesen infrastrukturellen Rahmenbedingungen zum Teil noch als "Straßenneubau" klassifizieren, statt sie als das, was sie ist einzustufen, die Fortführung eines höherrangigen, infrastrukturellen Lückenschlusses höchster Dringlichkeit.

Zu Forderung 3:

In einer weiteren Stufe kann dann endlich  neben der eindeutigen Trennung von motorisiertem und nichtmotorisiertem Verkehr die funktionsgerechte Anbindung der bestehenden Verkehrlinien an die tragenden NordSüd- (dann K24n) und OstWest- (L501, alte B65) Linien erfolgen.

Diese Hauptanliegen untergliedern sich im Detail wie folgt:

+   !!! Der Radweg an der Mettinger Straße (L796) muss DRINGEND in Stand gesetzt und bis zum

      Ortsteil "Fisbecker Forst" fortgeführt werden!!! DENN: Für Fußgänger / Radfahrer gibt es KEINE

      ALTERNATIVE Richtung Ortszentrum

+    Die im Ortszentrum gelegenen Schulen, Kircheneinrichtungen, Sportstätten müssen für Kinder,

      Jugendliche, - die gesamte Anliegerschaft der Mettinger Straße und des Fisbecker Forstes ohne

      Gefährdung durch motorisierten Verkehr erreichbar sein. Die Anzahl der Betroffenen ist hier

      beträchtlich!

WAS SOLL DENN EIN STRASSENABSCHNITT VON KNAPP 1,5 KM

"NOCH ALLES LEISTEN", dass er endlich als "dringend bauwürdig"

verwirklicht wird?