Bürgerintiative *Laggenbecker Verkehrschaos* e. V.:    / mitreden / kommentieren / kritisieren / bewerten /    ###  was ärgert - was klingt gut  ###                    "Neuer Gästebucheintrag" anklicken!!

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14.03.2015
H.Moeller () schreibt:

Fazit nach dem Info-Abend zur Kohlekonversion am Di., 10.03.2015 in Ibbenbüren:
Vorsicht vor den Potentialanalysen der auswärtigen Großprojekt-Strategen, sonst haben wir in 10 Jahren auf einem Zechengelände ein hypermodernes, aber leeres, da nutzloses Multifunktionsgebäude (oder Ähnliches) stehen.
Kreis und Kommune suchen dann wieder händeringend
nach irgendeinem Weg, wenigstens einen Teil der laufenden Betriebskosten hereinzubekommen. Ein Outlet-Center entfällt wohl, da dass 5 Jahre vorher im Terminal 2 des FMO eingerichtet wurde.


30.12.2014
Ibbtown-Society.de (admin@ibbtown-society.de) schreibt:

Stellt euch mal bei uns im Forum auf www.ibbtown-society.de vor, damit mehr Leute von euch und eurer Arbeit erfahren oder diskutiert einfach über Themen rund Ibbenbüren und Umgebung!!!

Grüße

Ibbtown-Society.de Team


07.09.2012
H. Moeller (hartwig.moeller@gmail.com) schreibt:

Ist das denn wirklich wahr? - So lange hält man Bürger hin!
Vorab ein ganz herzliches Dankeschön an unsere Lokalzeitung, die IVZ! Wofür? ... dafür, dass sie am 06.09.2012 in ihren Rückblick auf Artikel von vor 25 Jahren auf einen Bericht über eine Sitzung des Stadtrates von Ibbenbüren zurückgegriffen hat.
Im September 1987 stand also u. a. auf der Tagesordnung der Punkt "Westumgehung für Laggenbeck", - warum eigentlich? War das Verkehrsaufkommen vielleicht damals schon ein Problem, welches die Bürger so belastete, dass die lokale Politik es aufgriff?!
Die Lösung erstreckt sich, wie wir heute wissen, über rund 5 Km Umgehungsstraße! - Also nicht, wie die A1, wie die A30 etc. über zig Kilometer Autobahn, deren Planung und Realisierung bei weitem nicht so lange dauerte! Diese 5 Km werden nach endgültiger Fertigstellung auf über 30 Jahre (!) Planung, Begutachtung und Bau zurückblicken.
Welche "Fachleute", "VOLKSvertreter", "Gutachter" waren und sind hier am Werk, dieses gigantische Projekt zur Reduzierung von Belastungen und Gefahren für einen 10000 Einwohnerort zu verwirklichen? - Oder sind es tatsächlich erst die aktuellen, die soviel Einsichtsvermögen, soviel Sachverstand, soviel Realitätssinn besitzen, dass sie die Dringlichkeit des Ganzen erkennen!
Vielleicht besinnt sich die/der eine oder andere ihrer Vorgänger einmal kurz, welche Belastungen, Gefährdungen, Unannehmlichkeiten sie/er ihren Wählern, ihren Mitbürgern über mehr als eine Generation zugemutet haben und noch zumuten. (Siehe Umleitung des Verkehrs durch das Laggenbecker Ortszentrum!!)
"... Wie gut Lokalzeitungen doch manchmal die Lebenswirklichkeit einer Region abbilden und nachhalten!"


15.08.2012
LA Bürger () schreibt:

"Bürgerinitiative ärgert sich über Umleitung durch Laggenbeck"

Warum immer diskutieren? Aktiv werden und die Schilder der Umleitung anfassen und umsetzen!


27.04.2012
Thorsten Beckemeyer (thorsten-beckemeyer@web.de) schreibt:

Wenn man bedenkt, dass der Weiterbau der K24n nur träge voran kommt, dann frag ich mich schon, wie der Kreis seine Prioritäten setzt, sprich für welche Sinnlos-Projekte er das Geld stattdessen aus dem Fenster werfen will.
In nicht allzuferner Zeit, evtl. schon dieses Jahr, sollen teure Bauarbeiten beginnen, die sinnlos/unnötig bis nachteilig sind, dessen Geld man besser für die K24n nutzen sollte, denn hier werden breite Fahrbahnen mit Mehrzweckstreifen (Regelquerschnitt RQ14) zurückgebaut zu deutlich schmaleren Fahrspuren + einseitigem Radweg mit all seinen Nachteilen:

1) K24 im Bocketal:
http://www.wn.de/Muensterland/Kreis-Steinfurt/ Tecklenburg/2011/12/Im-naechsten-Jahr-geht-s-los- Bezirksregierung-bewilligt-knapp-800-000-Euro- fuer-Rad-und-Gehweg-an-der-Strasse-Im-Bocketal
Auf 2,7m Länge werden mal eben 1,4Millionen € verbuddelt, ohne dass es meiner Meinung nach überhaupt notwendig wäre. Oder gibt es dort irgendwelche eklatanten Missstände, die die Maßnahme unabdingbar machen?

Im PDF "Projektübersicht Kreisstraßen" auf den Webseiten des Kreises finden sich noch 2 solcher Vorhaben:
2)Die Bergeshöveder Straße (K38) bei Hörstel. Ebenfalls Rückbau des RQ14. Angegebene Kosten für 2,5km Länge: 1,27 Millionen €.
3)Die Surenburgstraße (K80), die Bevergern mit Rheine verbindet. Angegebene Kosten für 4,4km Länge: 2,23 Millionen €.

Auch weil ich diesen 3 Projekten aus Radverkehrssicht sehr kritisch gegenüber stehe, würde ich es begrüßen, wenn die BI Hebel finden könnte, diese Gelder für die K24n umzuleiten.
Falls es wen interessiert, hier noch mein Leserbrief zum Artikel "Bocketal":
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fahrradfreundlich?

Im Jahr 2012 soll also bei der K24 im Bocketal die Fahrbahn verschmälert und ein einseitiger Radweg gebaut werden.
Da fragt man sich doch: Was ist an der jetzigen Situation eigentlich so untragbar, dass man dort 1,4 Millionen € verpulvert?
Breite Fahrbahn, beiderseitige Mehrzweckstreifen und fertig ist (war) eine gute Radverkehrsführung. Künftig wird unter dem Deckmantel "fahrradfreundlich" der Radverkehr auch an der K24 ins zweite Glied abgeschoben.
Radwege sorgen nicht für mehr Sicherheit, gerade Zweirichtungsradwege provozieren erhebliche Gefahren. Dazu ist in der Dunkelheit Blindflug oder Schieben angesagt, denn der linksseitig fahrende Radfahrer wird vom asymmetrischen Abblendlicht der KFZ arg geblendet. Zu allem Überfluss entsteht dann am Bahnübergang ein Drängelgitter. Sowas nennt man dann landläufig fahrradfreundlich. Vielleicht sollten Planer auch mal bedenken, dass Radfahrer überwiegend im Alltag unterwegs sind. Mit Packtaschen oder gar Anhängern heißts dann schnell Sackgasse. Für Trikes oder Velomobile besonders.
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11.10.2011
Hubert Hoppe (ahhoppe@gmx.de) schreibt:

Nach welchen Kriterien werden Finanzierungsprioritäten beim Straßenbau im Kreis Steinfurt gesetzt?
Für eine halbe Umgehungsstrasse scheinen die Begleitkosten für das Projekt kaum eine Rolle zu spielen: Nimmt man nur die aufwendige Parallelbrücke neben der Bahnbrücke und die beträchtlichen Dimensionen des Kreisels mit der K19, so ist hier etwa schon ein Drittel des Kapitals, das für den Weiterbau notwendig wäre, in die Überdimensionierung dieser Projekte geflossen. Für den noch notwendigen, gut 1 km langen Weiterbau fehlt aber das Geld!
Ein anderer, wichtiger Aspekt findet sich beim Lärmschutz im Zuge der bis dato ins Auge gefassten Weiterführung unmittelbar nördlich der geschlossenen Wohnsiedlungen von Laggenbeck:
Einen rechtlichen Anspruch auf Lärmschutz haben von Strassenlärm Betroffene nur bei Neubau bzw. einer wesentlichen Änderung der vorhandenen Strassen.
In diesem Fall verläuft der Verkehr unter anderem über die Alstedder Strasse vom Kreisel bis zur Mettinger Strasse, 1,5 km im unmittelbaren Kontakt zu verdichtetem, urbanem Siedlungsgebiet. Die aufnehmende Alstedder Strasse hat eine Fahrbahnbreite von 5,50 m, ist also aus diesem Grund für den Schwerlastverkehr nicht geeignet.
Die BI bemüht sich unablässig, die zuständigen Behörden auch hier zu der einzig angemessenen Lösung zu veranlassen, nämlich auch den 2. Abschnitt ohne Verzögerung anzuschließen. Nur der Weiterbau der K24n ermöglicht zudem im Ortskern eine wirkliche Verkehrsberuhigung.
Für euch / Sie, verehrte LeserInnen, besteht die Möglichkeit, z.B. bei Demonstrationen oder sonstigen Veranstaltungen der BI für diese Sache mit einzutreten, um den Verantwortlichen klarzumachen, hinter dem Weiterbau der K24n steht nicht nur "eine ständig nörgelnde BI" sondern der Großteil der Laggenbecker Bevölkerung . Nur die Gemeinsamkeit macht stark.





29.09.2011
Anwohner Alstedder Straße () schreibt:

Ich bewundere die letzten Tage den imposanten Lärmschutzwall westlich der K24n und Frage mich, warum ähnliche Maßnahmen zum Lärmschutz nicht auch für die angrenzenden Anwohner der Alstedder Straße und Mettinger Straße geplant bzw. unterstützt werden. Der Lärmpegel durch ein erhöhtes Verkehrsaufkommen an diesen Straßen wird definitiv steigen und das wohnen an diesen Straßen nicht gerade angenehmer gestalten.


23.09.2011
Thorsten Beckemeyer (thorsten-beckemeyer@web.de) schreibt:

Bezüglich des Radweges an der Mettinger Straße begeht die bilachaos den schon vielfach woanders begangenen Fehler:
Radwege mögen ein subjektives Sicherheitsgefühl erzeugen, reale Sicherheit erzeugen sie aber nicht, eher im Gegenteil erhöhen sie die Unfallgefahr teils deutlich. In wissenschaftlichen Studien ist es noch nicht gelungen, einem Radweg ein Sicherheitsplus zu attestieren*. Diese Seite veranschaulicht die grundsätzliche Sicherheitsproblematik von Radwegen. Insbesondere die Kreuzung "Goldhügelstraße" wird dann für Radfahrer auf einem Radweg kreuzgefährlich werden.

Hierzu passt dann auch der von Herrn Hoppe zurate gezogenen Todesfall an der Hopstener Straße (siehe Eintrag vom 26.09.2010):
Diese Radfahrerin fuhr auf dem dem dortigen benutzungspflichtigen Radweg (!) und wurde hier unschuldig Opfer eines typischen Radweg-Unfalls: Ein nachrangiger (Stoppschild) Fahrer kommt aus der Einfahrt/Einmündung und hält erst an der Fahrbahnkante an, ohne die Vorfahrt des Radweges zu beachten.

Vorschlag: Wenn denn Flächen für einen gescheiten Radweg zur Verfügung stehen (und da reden wir von min. 4 Breitenbedarf), warum dann nicht gleich die Fahrbahn verbreitern? Dann kann man auch Radfahrer überholen und der Platz stünde allen Verkehrsteilnehmern zur Verfügung. Ein expliziter Radweg würde 95% des Tages brach liegen und nützt dann niemandem.

*Besagte Studien veranlassten den Gesetzgeber anno 1997 dazu, die allgemeine Radwegbenutzungspflicht aus der STVO fallen zu lassen.


01.05.2011
H.Moeller () schreibt:

Gegenrede zum Eintrag vom 27.04.2011:
Laggenbeck ist ein überausgestattetes Unterzentrum an der Peripherie Ibbenbürens mit all den Aktionsspektren des täglichen und teilweise mittelfristigen Bedarfs. Zwangsweise muss das Ortszentrum tatsächlich zusätzlich nicht leistbare Durchgangsfunktionen übernehmen mangels entlastender Verkehrseinrichtungen. Ein mehrtägiges Aktionskataster würde sehr schnell die immer häufigeren und somit gefährlicheren Aktionskollisionen zwischen Durchgangsort und Nahversorgungszentrum für rd. 10000 Einwohner aufzeigen. Die Verlagerung der Durchgangsfunktion würde mit Sicherheit eher eine Attraktivierung denn eine Verschlechterung der zentralen Funktionen und somit "mehr, attraktiveres Leben" bedeuten!
Oder sehe ich das falsch?
h.moeller


27.04.2011
Michael Zylon (mzylon@aol.com) schreibt:

Tja, jetzt muss endlich mal gesagt werden was Laggenbeck eigentlich ist. Laggenbeck ist ein Durchfahrtsort!!!! Ohne den Verkehr auf der Mettinger Straße ist der Ort tot!!!! Und als neuer Anwohner der K24n muss ich sagen: Es bedarf keinen weiteren Ausbau. Es wäre sinnvoll gewesen die Mettinger Straße noch weiter für den Lastenverkehr auszubauen. Die Sicherheit hätte hier eine Lichtanlage gewährleistet. Warum müssen ständig unschöne Umgehungsstraßen, unsere schönen Landschaften verhunzen???? Schönen Abend!!!!