Pressespiegel

Hier findet ihr regelmäßig aktuelle Artikel aus der lokalen Presse:

Der Verein BiLaChaos als lokale Bürgerinitiative intensiviert ständig seine Bemühungen, die Netzqualität der Verkehrswege und besonders der -sicherheit in Laggenbeck zu verbessern. Auch nach über 10 Jahren bleibt hier eine Menge zu tun. Um so mehr freuen sich die Aktiven über jegliche, insbesondere personelle Unterstützung durch mehr Mitglieder.


Die K24n aus Sicht der Region Ibbenbüren

Hinweis: Der folgende Artikel beinhaltet die ungekürzte Originalversion des IVZ-Artikels “Plädoyer für die K24n” vom 11.06.2022

Sie geht in die planerische Endphase, die K24n zwischen Ibbenbüren und Laggenbeck. Und, wie bei fast allen vergleichbaren Projekten äußern insbesondere unmittelbar Betroffene, vornehmlich Anlieger, ihre Bedenken hinsichtlich neuer Einschränkungen ihrer Wohn- und somit Lebensqualität. Es sei hier ausdrücklich betont, dass die Berechtigung dieser Einwendungen völlig ausser Zweifel steht, dass aber gerade im zu optimierenden, verdichteten Raum das eine oder andere unvermeidbar ist. Genau das ist und war den Planern und Endscheidungsträgern bewusst, als sie sich unter beträchtlichem Mehraufwand an Arbeit und Einrichtungen bemühten, solche Belastungen soweit nur irgendwie möglich zu mildern.

Der distanzierte Beobachter wägt schließlich sorgfältig ab, in wie weit die Belastung einer Minderheit noch zumutbar bleibt im Verhältnis zu den Vorteilen, die die Kommune, die Region, die lokale Wirtschaft, der Naturraum usw., also das komplexere Umfeld aus dem Neuprojekt ziehen.

Die Laggenbecker BI “bilachaos” bemüht sich seit Jahren, diesen Ansatz, immer auch mit Blick auf Vorteile für den eigenen Ortsteil, umzusetzen. Für die BI und weiter, nicht unmittelbar betroffene Bevölkerungsteile ist die Vervollständigung der K24n bis zur Osnabrücker Straße von höchster Dringlichkeit für ihre Region. Man bedenke, selbst bei zügiger Weiterbearbeitung wird die K24n frühestens erst in gut 5 Jahren gebaut werden, die Kohlekonversion muss aber schon jetzt die umfangreichen Gewerbeflächen auf der alten Preussag potentiellen Interessenten schmackhaft machen, – nicht zuletzt mit deren guter Anbindung an die A30.

Versuchen wir also, einige der gängigen Pros und Kontras vor diesem Hintergrund gegeneinander abzuwägen. Die neue K24n-Nord wird einen geschlossenen Wohnbereich auf gut 500m Strecke direkt an dessen westlicher Peripherie passieren in einem Abstand von 20 bis 50 Metern, je nach Bauart Fahrbahn mit den jeweiligen Lärmschutzeinrichtungen. Im Vergleich dazu führt die Beibehaltung der Alstedder Straße als Umgehung das dann anwachsende Verkehrs-, inbesondere LKW-Aufkommen auf über einem Kilometer meist ohne größeren Lärmschutz unmittelbar an der Nordseite geschlossener, z. T. tieferliegender Wohngebiete entlang vom Kreisverkehr bis zum Feuerwehrhaus. Sicher, diese Straße existiert schon seit langem, das ändert ab nichts am Belastungsgrad und dessen weiterem Wachstum ohne wirksamen Schutz für die Anwohner.

Nicht weniger interessant erscheint der Vergleich der konkreten Fahrbelastungen insbesondere für zunehmend größere Lkws gerade zu neuen Gewerbegebieten. Zu den dann konvertierten, Industrie-, Gewerbe-, Dienstleistungseinrichtungen rollen Fahrzeugeinheiten mit wachsend höheren Tonnagen zusammen mit den anderen Kraftfahrzeugen, in fast gleichmäßiger, über eine in verschiedenen Hangausgleichen angepasste, gleichmäßige Steigung in relativ konstanter Motordrehzahl über gut 1,5 km bergauf oder -ab mit lediglich einer weiten Kurve. Über die Alstedder Straße stehen für die einzig vergleichbare Anbindung zunächst ca 1,5 km Wohngebietspassage mit binnenörtlicher Geschwindigkeitsbegrenzung und Halt an Mettinger Straße an. Es folgt das noch geschwindigkeitsbegrenzte Flachstück bis zur ersten scharfen Kurve mit starker Bremsung. Die anschließende Wiederbeschleunigung wird im günstigsten Fall mindestens 3 mal wieder heruntergefahren und neu angehoben an den nachfolgenden Serpentinen mit dem endgültigen Halt an der Osnabrücker Straße. Weitere 800m Fahrstrecken nach Westen kommen nach dem Neustart anschließend hinzu, um den Punkt zu erreichen, an dem eine neue K24n-Nord hier ankäme. Im Überblick steht außer Zweifel, dass der Beibehalt der gewärtigen Verkehrsführung auf etwa doppelter Streckenlänge erheblich höhere, Kurz- und Langzeitbelastungen mit sich bringt. Die von ihren Gegnern stets hervorgehobene, ökologische Belastung durch den Weiterbau der K24n würde schon nach wenigen Jahren bedenklich übertroffen werden. Es sei noch ausdrücklich darauf hingewiesen, es geht hier nicht um Pkws oder kleinere Lieferwagen, es geht um die vieltausendfache Beschleunigung und Abbremsung von Zig-Tonnen-Massen über Jahre, Jahrzehnte hin, um das neue Gewerbegebiet auf dem Schafberg zu versorgen.

Greifen wir einen weiteren, der gängigen Diskussionspunkte auf, den Ausgleich an Gewerbeflächen. Die K24n schließt ein ausgedehntes, bodenverdichtetes, teilweise infrastruturell noch erschlossenes Gebiet mit Platz für zahlreiche Betriebseinheitten an den überregionalen Zubringer A30 an. Fehlt dieser Anschluss, sinkt aus rein ökonomischer Sicht die Rentablitätsperspektive und damit das Interesse an diesem Standort. Um aber erwünschte Gewerbe in gleichem flächigem Umfange für Ibbenbüren anzusiedeln, wäre die Verdichtung und Umwidmung bestehender meist Außenbereichsflächen von Nöten, – ökologisch sicherlich nicht weniger bedenklich.

Allein schon vor dem Hintergrund dieser wenigen, konkreten Gegenheiten bleibt die BI “bilachaos” dabei, dass die K24n-Nord umgehend gebaut werden muss, ganz abgesehen von der großräumigen, regionalen Umordnung wichtiger Verkehrswege. Wir LaggenbeckerInnen hoffen, dass es im Sinne des größeren Ganzen gelingt, für die noch verzögernden, berechtigten Einwendungen der Betroffenen am Ende doch hinnehmbare Lösungen zu finden, um das östliche Ibbenbürener Randgebiet ökologisch und ökonomisch zeitgemäß zu gestalten. Der gesamte Wirtschaftsstandort Ibbenbüren und nicht zuletzt der endlich entlastete Ortsteil Laggenbeck wären für dieses gemeinsam minimierte Opfer mittel- und langfristig sehr, sehr dankbar. Denn ohne diese höherrangige Nordverbindung zur L501 ist eine Herabstufung der Durchgangsstraße L796, der Mettinger Straße, mit weniger Durchgangsverkehr laut Behörden nicht möglich. Damit verbleibt die umfassende und nachhaltige Verkehrsberuhigung des Laggenbecker Ortskerns in den bisher existierenden Anfangsschuhen stecken.

Gespräche waren „sehr intensiv“ (IVZ 04.06.2022)
Planung der K24n Nord: Vier Tage Erörterung mit vielen Argumenten für und wider gehen zu Ende
Von Sabine Plake
IBBENBÜREN Vier Tage Erörterung, an einem Tag sogar zwölfeinhalb Stunden bis 22 Uhr, viele Menschen, einige Gutachter, unterschiedliche Positionen: Am Freitag endete der Erörterungstermin für den Neubau der K24n Nord – beginnend vom Kreisverkehr Steinbrinkheide/Alstedder Straße bis zur Osnabrücker Straße.
Versammlungsleiterin Dr. Katharina Zander-Kallerhoff bezeichnete die Erörterung als „sehr intensiv“, besonders den zweiten Tag, an dem um die Planung, Kohlekonversion und den Verkehr gerungen wurde. Bedauerlich, so merkte die Regierungsdirektorin in ihrem Fazit an, finde sie, dass nur vier von 36 Trägern öffentlicher Belange erschienen seien. Ungewöhnlich sei auch, dass die Rechtsbeistände der Einwender aus den unterschiedlichsten Gründen durch Abwesenheit geglänzt hätten.
Am letzten Tag wurde noch einmal deutlich, was der Ausbau praktisch bedeutet. Neben dem Abriss eines Hauses am Kümperweg sind auch die Flächen einer Erbengemeinschaft besonders betroffen. Diese muss für den Straßenneubau rund 5000 Quadratmeter Grund abgeben. Die Grundstücke beziehungsweise Ackerflächen „werden erheblich verändert und zerstückelt“, so der Einwender. Zudem werde die Lebensperspektive eines Erben zerschlagen, der dort nach dem Forstbetriebsstudium unter anderem Tiere halten und Landwirtschaft betreiben wolle. „In all diesen Tagen habe ich kaum stichhaltige oder vernünftige Argumente gehört“. Es bestärke ihn in seiner Meinung, die Straße „im Sinne derer, die nach uns kommen, abzulehnen“.
Eins der Hauptargumente für den Straßenbau ist die Entwicklung des Kohlekonversionsgebietes, die vom Technischen Beigeordneten der Stadt Ibbenbüren, Uwe Manteuffel, am zweiten Tag ausführlich vorgestellt wurde. Zur Entwicklung dieses Gebietes sei die Straße unbedingt wünschenswert.
Aus Sicht der Einwender beziehungsweise der Bürgerinitiative blieb festzustellen, dass auch bei einer guten Entwicklung nie mehr so viele Arbeitsplätze entstehen werden, wie seinerzeit auf der Zeche. Interessant war aus Sicht der Einwender auch das Gutachten zum Thema Altbergbau. Es wurde deutlich, dass der Untergrund sehr von alten Altbergbaubereichen geprägt ist, unter anderem im Bereich des Übergangs Kümperweg/Bismarkweg. Das habe zur Folge, dass der Untergrund stabilisiert werden müsse: Für den schlimmsten Fall hat der Kreis Steinfurt als Vorhabenträger maximal 3,2 Millionen Euro veranschlagt. In diesem Zusammenhang wurde seitens der Einwender erneut auf die Kostenentwicklung hingewiesen, die als Verschwendung von Steuergeldern bezeichnet wurde. 2021 war die Kostenberechnung aktualisiert worden. Die Gesamtkosten betragen aktuell rund 14 Millionen Euro. Zudem führten die Einwender an, dass 2019 von den fünf Straßen, die auf die Schafbergplatte führen, zur gleichen Zeit zwei Straßen völlig gesperrt waren und der Kümperweg nur als Einbahnstraße genutzt werden konnte wegen der Verfüllung des Theodorschachtes. In dieser Zeit sei es trotzdem zu keinen berichtenswerten Staus in Ibbenbüren gekommen. „Da stellt sich die Frage, wozu diese zusätzliche Netzergänzung K24n Nord notwendig ist.“
Bemerkenswert fanden die Einwender die „sehr souveräne“ Veranstaltungsführung von Dr. Zander-Kallenhoff. Sie führte die Gespräche geduldig und zugewandt, ermunterte zu Anregungen und fasste sie dann sachlich zusammen. Die Regierungsdirektorin erklärte im Gespräch mit unserer Redaktion, dass sie, die Bezirksregierung, neutral seien. Sie würden nach Recht und Gesetz entscheiden, aber ihr sei es wichtig, die Menschen anzusprechen, mitzunehmen, betonte Zander-Kallerhoff.
sabine.plake@ivz-aktuell.de
Die Einwender bekommen nun ein Protokoll ihrer Anregungen. Der Kreis werde die Anmerkungen auswerten und gegebenenfalls Planänderungen vornehmen. Danach wird entschieden, ob es eine weitere öffentliche Beteiligung geben wird. Die Bezirksregierung werde dann alle Unterlagen auswerten. Das werde ungefähr ein Jahr dauern (ohne unvorhergesehene Ereignisse). Dann gebe es einen Planfeststellungsbeschluss, gegen den man klagen kann. Gebe es dann eine Entscheidung, beginnen die Grundstücksverhandlungen. Danach werde ausgeschrieben. Und dann dauere die Bauausführung mindestens zwei bis drei Jahre. Vermutlich werde die K24n Nord in zwei Abschnitten gebaut

Für und gegen die K24n Nord

Bezirksregierung Münster lädt Träger öffentlicher Belange und Privatleute zum Erörterungstermin ein (IVZ 01.06.2022)

Von Sabine Plake

IBBENBÜREN/LAGGENBECK Eins war Oberregierungsrätin Dr. Katharina Zander-Kallerhoff am Dienstagmorgen ganz wichtig: „Ich hoffe, dass der Vorwurf, dies sei alles eine Farce, entkräftet wird.“ Den hatte nämlich einer der Anlieger der geplanten K24n am ersten Tag des Erörterungstermins, zu dem die Bezirksregierung Münster eingeladen hatte, geäußert. Und daher forderte Zander-Kallerhoff vor allem den Vertreter der Naturschutzverbände beim Erörterungstermin im Rahmen des Planfeststellungsverfahrens explizit auf, seine Bedenken zu äußern. Weitere Anlieger werden in den nächsten Tagen Gelegenheit bekommen, ihre Sorgen und Nöte zu artikulieren.

Am ersten Tag des Termins wurden vor allem die Vertreter öffentlicher Belange gehört. Insgesamt vier Tage sind angesetzt, um den Bau der sogenannten Ostumgehung – Ausbau ab Kreisverkehr Hof Löbke über den Kümperweg bis hoch zur Osnabrücker Straße – darzustellen und zu diskutieren. Die Straße wird vom Kreis Steinfurt, der Stadt Ibbenbüren und der Gemeinde Mettingen gewünscht, aber von der eigens gegründeten Bürgerinitiative und Anliegern abgelehnt.

Versammlungsleiterin Dr. Zander-Kallerhoff betonte, der Erörterungstermin sei sozusagen das „Herzstück“ des Planfeststellungsverfahrens. Dort könnten alle Beteiligten ihre Bedenken darstellen, erläutern und aufklären. Dadurch sollten Verbesserungen geschaffen und im besten Fall ein Interessensausgleich erzielt werden. Auf so einer „soliden Informationsbasis“ solle dann eine sachgerechte Entscheidung fallen.

Der Vorhabenträger, der Kreis Steinfurt, trug zunächst vor. Seit Jahrzehnten spreche man vom großen Tangentenviereck in Ibbenbüren, das südlich begrenzt werde durch die Autobahn, westlich durch die K6 (Talstraße) und die L 501 (Osnabrücker Straße), führte Projektingenieur Ludger Lütke Lanfer aus. Es fehle nur noch der Weiterbau der K24n Süd durch die K24n Nord. Dadurch werde die Ortsdurchfahrt Laggenbeck entlastet, vor allem vom Güterverkehr, es gebe eine Direktanbindung der L501 über die K24n Süd an die Autobahn 30, zudem ergäben sich Standortvorteile für die künftigen Nachnutzungen auf den RAG-Standorten (Zeche Oeynhausen und Nordschacht), insbesondere durch Gewerbebetriebe. Zudem würden die Wohngebiete Fisbecker Forst und Sagensiedlung angebunden.

Auch Uwe Manteuffel, Technischer Beigeordneter in Ibbenbüren, unterstrich, dass es eine „wertvolle Netzverbindung“ sei. Die Anbindung der Flächen sei wichtig, die Kohlekonversion spiele eine große Rolle. Manteuffel führte zudem aus, dass die Bedenken der Anlieger hinsichtlich möglicher Starkregenereignisse berücksichtigt würden. Ein gerade erarbeitetes Starkregenkonzept werde in Kürze im Planungs- und Umweltausschuss vorgestellt.

Die ANTL und auch die Anlieger lehnen die Straße hingegen ab, führte Ekkehard Friedrich aus, der die Stellungnahme der ANTL zusammen mit Rainer Seidl erarbeitet hat. Die Straße werde seit Anfang der 1980er Jahre geplant und sei nicht mehr zeitgemäß. Sie sei für den Ortskern Laggenbeck nicht entlastend und zudem ein unverhältnismäßiger Eingriff in die Landschaft und in die Natur mit ihren unterschiedlichen Lebensräumen. Das habe doch nichts mit „ökologischer Zeitenwende“ zu tun.

So entfalle der Zubringerverkehr für die ehemalige RAG und für das Kraftwerk. Damals hätten 3000 Menschen dort gearbeitet und weitere Zulieferer. Ein Zuhörer ergänzte, ein ganzes Kraftwerk sei dort oben gebaut worden – auch ohne die Straße. Friedrich hob hervor, dass zudem noch nicht klar sei, was auf dem ehemaligen Zechengelände passiere. Die Zukunft sei „völlig spekulativ“, die Anzahl der Arbeitenden dort bisher überschaubar. Beispielsweise ein möglicher Konverter brauche fünf oder sechs Leute. Weitere 18 bis 20 hätten dort auch schon Arbeit gefunden, aber diese Zahlen seien gegenüber 3000 „geradezu lächerlich“.

Der Technische Beigeordnete Uwe Manteuffel erklärte, es gebe einen rechtskräftigen Bebauungsplan, der greife, sobald das Bergrecht entfalle. Dort sei auf 70 Hektar Platz für Gewerbe- und Industrieansiedlung. Bei den schon jetzt angesiedelten Stadtwerken arbeiteten rund 100 Menschen. Er geht davon aus, dass mit weiteren Ansiedlungen – auch im Zusammenhang mit dem Batteriezellenrecycling – signifikante Arbeitsstellen geschaffen würden. Die Anbindung an die Autobahn sei zudem wichtig.

Friedrich war da anderer Ansicht: Firmen, die in der Nähe einer Autobahn bauten, würden auch eher deren Nähe suchen, wie am Beispiel Krone in Schierloh deutlich werde. Die vom Kreis Steinfurt gemachten Verkehrsprognosen aus dem Jahr 2014 seien einfach nicht mehr geeignet, meinte Friedrich. Es gebe die Mettinger Straße, die Alpenstraße und die Talstraße. „Diese Straße wird einfach nicht gebraucht.“ Die Kreisvertreter entgegneten allerdings, dass die Stilllegung der Zeche in der Verkehrsprognose 2014 schon Berücksichtigung gefunden habe.

Neben der verkehrlichen Komponente beklagte Friedrich, dass das „grüne Band“, das vom Heiligen Meer bis zum Habichtswald reiche, zerschnitten werde. Da reiße „das ökologische Netz“. Und dabei werde das Gebiet rund um den Rochus in einer Broschüre der Unesco als „Natur- und Geopark Nördliches Tecklenburger Land“ vorgestellt. Es sei Naherholungsgebiet und grenze an ein Landschaftsschutzgebiet. Friedrich wunderte sich zudem darüber, dass zunächst davon die Rede war, dass in dem Wald am Kümperweg Fledermäuse lebten und jetzt plötzlich nicht mehr. Dazu führte die Vertreterin der Kreis-Umweltbehörde aus, dass es dort zwar Fledermäuse gebe, aber im betroffenen Bereich keine Quartiere. Zudem gebe es dort zwar Eulen, aber im Bereich der Straße auch keine Nester.

sabine.plake@ivz-aktuell.de

»Da haben viele Menschen gearbeitet und es wurde ein ganzes Kraftwerk gebaut – ohne diese Straße.«

Ein Anlieger über die Notwendigkeit, die K24n zu bauen

IVZ vom 01.06.2022

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IVZ am 06.01.2022: Claus Kossag veröffentlichte folgenden Beitrag für die “Bilachaos”

BI „Verkehrschaos Laggenbeck -Bilachaos“ installiert Tempo-Messanlage

„Wir wollen Verkehrsberuhigung“

Mit einer neuen Geschwindigkeitsmessanlage an der Mettinger Straße will die Bürgerinitiative „Verkehrschaos Laggenbeck“ die Verkehrsberuhigung im Ortskern vorantreiben.

Von Claus Kossag
Ibbenbüren · Sonntag, 30.05.2021 – 08:00 Uhr

Die Vertreter der Bürgerinitiative „Verkehrschaos Laggenbeck“ (v.l.) Michael Heeke, Hartwig Möller und Reinhard Steingröver sowie die Vorsitzende der Landjugend Laggenbeck, Elisabeth Krüer, vor der neuen Messanlage an der Mettinger Straße. Unser Foto entstand nach 17 Uhr, dann gilt anstatt Tempo 30 Tempo 50, deshalb gab es für die 49 km/h oben ein „Danke“ auf der Anzeigetafel.

Bilachaos-VertreterInnen im Foto von links nach rechts: M. Heeke, H. Möller, R. Steingröver (1. Vorsitzender), E. Krüer (Landjugend Laggenbeck, die als Spenderin Anzeige förderte)

Das Neueste Ende 2021:

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